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Künstlerisches Schaffen

Im Jahr 2014 gründet Florian Weiss das Quartett Woodoism mit Linus Amstad am Saxophon, Valentin von Fischer am Kontrabass und Philipp Leibundgut am Schlagzeug. Diese Band hat sich inzwischen zu seiner wichtigsten musikalischen Ausdrucksform entwickelt. Florian schreibt den Musikern verspielte, kammermusikalische Musik auf den Leib, inspiriert von Episoden aus dem eigenen Leben oder Stimmungen von bestimmten Filmen. Woodoism legte 2017 ihr Debut Album vor, die Band tourte neben der Schweiz bereits in Ungarn, Österreich, der Slowakei und Deutschland. 2018 gewann das Quartett den renommierten ZKB Jazzpreis und den Publikumspreis. 2019 steht der Release des zweiten Albums an, gefolgt von Tourneen in der Schweiz, Deutschland und Russland.

Mit dem Klarinettisten Philipp Hillebrand und dem Schlagzeuger Clemens Kuratle gründet Florian 2015 das Trio "La Môme", das sich zunächst dem musikalischen Werk von Édith Piaf verschrieben hat. Nach dem Debut Album im Jahre 2017, welches ausschliesslich Arrangements von Chansons der Grande Dame Édith enthielt, entfernt sich das Kollektiv in ihrem aktuellen Repertoire von Piaf und wendet sich eigenen Kompositionen zu. Zuletzt tourte die Band während knapp drei Wochen im Herbst 2018 durch Russland.

Daneben ist Florian auch als Sideman in verschiedenen anderen Formationen und Kollaborationen tätig: Clemens Kuratle "Murmullo" (Jonathan Maag, ts; Franz Hellmüller, git; Rafael Jerjen, b; Clemens Kuratle, dr), Tome Iliev Sextet (Tome Iliev, cl; Valentin Baumgartner, git; Francois Lana, p; Jonas Künzli, b; Adrian Böckli, dr), Fussyduck (Robin Antunes, vio; Guillaume Guedin, as; Leandro Irarragorri, p; Daisy George, b; Baptiste Dolt, dr), Baumgartner/Gurtner/Weiss und viele andere mehr.

Ausbildung

Florian Weiss ist 1991 in Zürich geboren und beginnt im Alter von neun Jahren Posaune zu spielen. Er besucht das Gymnasium in Zürich, 2010 erlangt er die eidgenössische Maturität mit Schwerpunkt Musik. Im Jahre 2012 nimmt Florian das Studium an der Hochschule der Künste Bern, Abteilung Jazz, auf. Dort studiert er fortan unter anderem bei Bernhard Bamert, Bert Joris und Frank Sikora. Für den Master in Jazz Performance wechselt Florian 2015 an die Hochschule Luzern und erhält dort Unterricht insbesondere von Nils Wogram, Andreas Tschopp und Markus Wüest. Im Rahmen seines Studiums nimmt er an verschiedenen Masterclasses wie zum Beispiel bei Ray Anderson, Robin Eubanks, Ilja Reijngoud, Mark Turner, Alex Sipiagin und Lage Lund teil. Im Jahr 2017 schliesst Florian sein Studium mit Auszeichnung ab und verbringt daraufhin drei Monate zur musikalischen Weiterbildung in New York City. Er lebt mit seiner Freundin in Bern.

Auszeichnungen

- 2019: Förderpreis BeJazz Transnational mit "Fussyduck"
- 2018: ZKB Jazzpreis und Publikumspreis mit "Woodoism"
- 2017: Repräsentation der HSLU am IASJ Jazz Meeting 2017 in Siena (IT)
- 2016: Stipendium der Friedl Wald Stiftung
- 2015: Stipendium der Hirschmann Stiftung
- 2015: «DKSJ Best of Swiss Jazz Bachelors»-Tour mit „Woodoism“
- 2014: DKSJ All Star Project mit Thomas K. J. Mejer

Presse

CD-Kritik von Peter Rüedi in der "Weltwoche" vom 12.07.2017: Lesen!

Portrait im Jazztime Magazin (Januar 2017) von Fabrice Müller.

Artikel von Tom Gsteiger über Woodoism und La Môme im "Bund". Als PDF lesen oder auf derbund.ch

© 2015 Florian Weiss

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